Kürzlich hatte ich Besuch vom Fotoclub Hördt bei mir im Atelier


Kürzlich hatte ich im Atelier Besuch vom Fotoclub Hördt und wir waren sehr gerührt, als vor ein paar Tagen sehr schöne Aufnahmen der Mitglieder in meinem Briefkasten lagen.
Es war ein anregender Austausch. Im Laufe des Besuchs machten wir zusammen eine Arbeit, da ich so am besten erklären konnte, wie ich vorgehe, welche Intention dahintersteckt und dass der fotografische Prozess für mich einfach ein Hilfsmittel ist, um mich auszudrücken, und bei weitem nicht der Hauptbestandteil meines Schaffens ist.
Trotzdem spielt das Handwerk natürlich eine Rolle, der für fotobegeisterte Menschen im digitalen Zeitalter sich erst einmal als etwas Besonderes ausnimmt. Und es tauchen naturgemäß Fragen auf, warum ich mit einem so komplexen und auch fehleranfälligen Prozess arbeite, warum Schwarzglas als Bildträger. Mir so eine große Kamera habe bauen lassen und wie es dazu kam, wie ich Andy Donchev, der alle meine Kameras baute kennenlernte, wer die Pläne erstellte …
Als ich dazu alles erklärte, ging ich noch auf meine Motivation, die Herangehensweise, sowie das Finden meiner Motive ein. Das philosophische Gerüst, meine Spiritualität und nicht zuletzt die Literatur, welche eine Grundlage meiner Arbeit bildet.
Auch ich hatte natürlich viele Fragen, die sich aus unserem Gespräch ergaben.
Den schönen Abend ließen wir dann gemeinsam in dem Landauer Weinlokal „Zur Blum“ausklingen. Schön, dass Kirsten und ich Euch kennenlernen durften.





